Wer bin ich, was kann ich, was will ich?

Die 8. Klasse ist für Schüler eine besondere Zeit. Sie werden zunehmend reifer und wollen in die Welt hinaus, Erfahrungen sammeln und ihre Kompetenzen kennenlernen.
Daher findet an der Freien Waldorfschule München Südwest innerhalb der 8. Klasse neben dem Forstpraktikum ein vierzehntägiges Betriebspraktikum statt.

Im Gegensatz zum Tagespraktikum der 7. Klasse bewerben sich die Schüler selbstständig, wie auf einen Ausbildungsplatz, und können dabei nahezu das gesamte berufliche Spektrum, das München und das Umland bieteh, nutzen. So dient das Praktikum nicht nur dazu, sich in der Erwachsenenwelt zu erproben, sondern auch erste Erfahrungen bei der beruflichen Orientierung zu sammeln.
Im Pilotjahr reichte das Spektrum von klassischen Berufen im Einzelhandel oder der Erzieherin im Kindergarten bis hin zu kreativen Berufen wie Modedesignerin, Beleuchter beim Theater oder Innenarchitektin. Alle Schüler fanden einen Praktikumsplatz, der ihren eigenen Interessen und Neigungen entsprach. Nicht jedes Praktikum stellte sich in der Realität als so abwechslungsreich und einfach heraus, wie vor dem Praktikum gedacht. Dennoch wurden die Erfahrungen von allen als positiv gewertet, da sie auf der anderen Seite deutlich machten, worauf man bei der späteren Berufswahl zu achten hat. Und bei manchen Schülern entwickelte sich sogar ein neuer Blick auf die Schule.




Foto Header: Massimo Fiorito