Soziale Zukunft

Ungeachtet der weltweiten fachlichen Anerkennung der Waldorfschulen und der verfassungsrechtlichen Gleichstellung der Schulen in freier Trägerschaft mit den staatlichen Schulen bedarf es dauernder Bemühungen auf politischem und administrativem Felde, dass diesem Umstand bei der Schulaufsicht und Finanzierung der Schulen entsprochen wird. Die Waldorfschulen in Deutschland erhalten staatliche Zuschüsse, die aber die Betriebskosten nur zum Teil decken.
Um trotzdem allen Kindern - ungeachtet der finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern - den Besuch der Waldorfschule zu ermöglichen, streben wir nach größtmöglicher Freiheit bei der Einschätzung des finanziellen Beitrags und setzen auf das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Elternhauses bei der Festlegung seines höchstmöglichen Beitrags. Diese Entscheidung erfordert bei den Eltern ein Abwägen ihrer Verpflichtung gegenüber der Schule und der eigenen Bedürfnisse.

Das Schulgeld
Die Schule braucht um ihre Ausgaben im laufenden Schulbetrieb zu decken ein Schulgeld von monatlich 280 Euro pro Kind sowie eine Spende im Rahmen der Selbsteinschätzung zur Unterstützung der Solidargemeinschaft – Ihre Spende dient der Solidargemeinschaft unserer Freien Waldorfschule und ist für den sozialen Ausgleich in der Elternschaft von herausragender Bedeutung.

Das Schulgeld kann als Sonderausgabe steuerlich abgesetzt werden (derzeit 30%). Die Spenden sind grundsätzlich zu 100% als Sonderausgabe steuerlich absetzbar.

Zum Aufbau der Schule ist zusätzlich eine Elterneinlage erforderlich.

 

 

 



„Leben in der Liebe zum Handeln
und Lebenlassen im Verständnis des fremden Wollens,
ist die Grundmaxime des freien Menschen."

Rudolf Steiner